
Austro - Daimler ADGZ 8 - Rad Spähwagen in 1/35 von MR - Modellbau und Hobby Boss
Historischer Hintergrund ... Der Austro-Daimler ADGZ 8-Rad Spähwagen wurde 1934 für das Bundesheer der Republik Österreich entwickelt. Die Fahrzeuge wurden 1938 von der Wehrmacht übernommen und bis 1944 in Heeres-, Polizei- und Waffen-SS Einheiten eingesetzt. Für die Waffen-SS wurde 1942 eine Serie von 24 ADGZ neu gefertigt, die an der Ostfront zum Einsatz kamen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Steyr_ADGZ
1. Der Bausatz MR-Modellbau (MR-35072) ADGZ Spähwagen ermöglichte wahlweise die Darstellung eines frühen ADGZ des österreichischen Heeres oder deutsche Einheiten sowie als Fahrzeug der Waffen-SS in der Ausführung 1942, im einzelnen: Detaillierter Rumpf aus Wannenoberteil- und Unterteil, Turm und Rumpf mit Inneneinrichtung und Motor, CNC- gedrehtes 2cm Geschützrohr, Luken und Türen können geöffnet dargestellt werden. Wahlweise als ursprünglicher Typ oder als Fahrzeug der Ausführung 1942 darstellbar.
Dieser Bausatz als kompletter Resin-Kit ist beim Hersteller nicht mehr in der Produktion. Stattdessen wurden für den aus Spritzguß (i.e.Plastik) gefertigten Bausatz diverse „Conversion-Sets“ entwickelt und sind aktuell noch in der Fertigung.
2. ...und hier passende Conversion Sets für Hobby Boss Bausatz Nr. 83889 & 83890
Radsatz Spähwagen M35 ADGZ (HOBBY BOSS)
Passend für Hobby Boss Bausatz Nr. 83889 & 83890
Hochdetaillierter Radsatz als Zubehör- und Umbausatz für den österreichischen Spähwagen M35 ADGZ im Maßstab 1:35. Entwickelt für die Bausätze von Hobby Boss, ersetzt dieser Satz die unkorrekten Bausatzräder durch originalgetreue Reifen der Größe 8.25-20 vom damaligen Hersteller Goliath.
Rüstsatz u. Inneneinrichtung M35 ADGZ Spähwagen (HOBBY BOSS)
Rüstsatz & Inneneinrichtung für M35 ADGZ Spähwagen
Enthaltene Details:
• Korrekturen für fehlende oder fehlerhafte Außenteile wie Auspuffhutze und Abluftschacht
• Einsatz für den offenen Kühlerraum zur Darstellung des Kühlers
• Motorsegment für geöffnete Motorklappen
• Rekonstruktion des Innenraums mit:
o Bodenplatten, Motor- & Kühlerverkleidung
o Sitze, Einbauschränke, Munitionshalter, Bedienelemente
o Lenkräder für beide Fahrerplätze
o Weitere Ausrüstungsteile
2cm KwK 35 und MG Mündungsfeuerdämpfer M35 ADGZ Spähwagen (HOBBY BOSS)
2cm KwK 35 & MG Mündungsfeuerdämpfer M35 für ADGZ Spähwagen
Dieses Zubehörset enthält präzise nachgebildete Mündungsfeuerdämpfer für die 2cm KwK 35 sowie Maschinengewehr-Mündungsdämpfer des österreichischen ADGZ Spähwagens.
... alle Conversion Sets sind in dem Modell verbaut.
Panzerjäger G13 (Benzinmotor) der Schweizer Armee in 1/35 von Takom
Die von der Schweiz verwendeten Jagdpanzer 38 wurden als „Panzerjäger G 13“ bezeichnet und unterschieden sich in folgenden Punkten von den Fahrzeugen der Deutschen Wehrmacht:
- Bewaffnung mit 7,5cm L/48 Sturmkanone 40 der Sturmgeschütze III Ausf.F/8 und G statt der 7,5cm L/48 Pak 39 des Jagdpanzers 38. Alle Schweizer Hetzer waren daher mit Mündungsbremsen ausgerüstet.
- Die Positionen der Besatzung waren gegenüber den deutschen Fahrzeugen getauscht, Richt- und Ladeschütze saßen links im Fahrzeug, der Kommandant rechts. Das fernbediente MG auf dem Aufbaudach entfiel und wurde durch ein Beobachtungsperiskop mit Panzerhaube ersetzt.
- In der Regel wurden die späten Laufrollen mit eingeschweißtem Felgenring verwendet, einige Fahrzeuge hatten jedoch auch die bei den letzten deutschen Hetzern verwendeten späten Laufrollen mit 16 Bolzen für die Verschraubung des Felgenrings, die zusätzlich verschweißt waren.
- Die meisten Schweizer Hetzer hatten Leiträder mit jeweils vier Bohrungen, einige Fahrzeugen verfügten jedoch über Leiträder mit acht Bohrungen. Leiträder dieser Ausführungen wurden an Hetzern der Deutschen Wehrmacht nicht verwendet.
- Alle Schweizer Hetzer waren mit zwei Antennensockeln hinten auf den Schrägen der Oberwanne ausgerüstet, um jedes Fahrzeug im Bedarfsfall als Befehlspanzer verwenden zu können. Nur Befehlsfahrzeuge führten wegen der umfangreicheren Funkausstattung zwei Antennen. Die normalen Hetzer G 13 hatten auf der Motorabdeckung ein 7,5mm MG in Fla-Lafette, die Befehlspanzer waren nicht mit einem Fla-MG ausgerüstet.
- Die Beleuchtungsanlage wurde geändert, vorn links befand sich ein normaler Fahrscheinwerfer, der drehbar angebracht war und bei Marschfahrt oder Einsatz bei Tag nach hinten gedreht wurde. Vorn rechts verfügten die G 13 über einen kleinen Tarnscheinwerfer, an der Wannenrückwand war links oben ein ziviles Brems-/Rücklicht angebracht.
- An der Rückwand befand sich eine externe Fernsprechstelle mit Kabeltrommel, so dass Fernsprechbetrieb in Lauerstellung zwischen Fahrzeug und Beobachter bis zu einer gewissen Entfernung möglich war.
- Die Schweizer Hetzer führten auf den Wannenseiten zahlreiche Ausrüstungsteile mit. An der linken Seitenwand befanden sich drei Kettensegmente zu je sieben Kettengliedern, die mit Halteschienen befestigt wurden. Die Auslegung und Anbringung der Schienen war nicht bei allen Fahrzeugen einheitlich. Zusätzlich war links ein großer Werkzeugkasten angebracht. An der rechten Wannenseite befand sich ein weiteres Kettensegment aus sieben Kettengliedern sowie eine Ersatzlaufrolle.
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